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To: d:oug who wrote (81965)2/14/2002 12:03:39 AM
From: d:oug  Read Replies (1) | Respond to of 116779
 
Goldpreis bewegt die Gemüter der Anleger

Date: 2/13/02
From: LePatron@LeMetropoleCafe.com

HANDELSBLATT - Hedging-Strategien sind umstritten

Dear Chris & Bill,

Handelsblatt, the leading German businesss newspaper
has mentioned GATA und Bill Murphy in today´s article about gold.

Please send them your information material...

Kind regards,.....

Hedging-Strategien sind umstritten

Goldpreis bewegt die
Gemüter der Anleger

UDO RETTBERG Goldbranche ab. Die Begründung:
HANDELSBLATT, 13.2.2002

FRANKFURT/M. Der Goldmarkt erwacht zu neuem Leben.
Der jüngste Preissprung auf zeitweise 310 $ je Feinunze
war vor allem auf eine Ankündigung des südafrikanischen
Minengiganten Anglo Gold Ltd zurückzuführen. Dieser will
das Volumen der Preissicherungsgeschäfte (das „Hedge Book")
weiter deutlich reduzieren. Einige Minengesellschaften
schlossen sich dieser Maßnahme an, andere warten noch ab.

Bei derartigen Transaktionen verkaufen Minen einen
Teilihres noch im Boden befindlichen Goldes im Voraus,
um sich Kapital zu beschaffen zeit. Diese Hedging-Geschäfte
laufen oft über mehrere Jahre hinweg. So sichern sich Minen
nicht nur den aktuellen Goldpreis, sie erhalten in der
Regel auch einen Aufschlag, der bei Derivaten in entfernten
Lieferterminen in der Regel eingepreist ist. Bei steigendem
Goldpreis können die Minen jedoch unter Druck geraten.

Denn sie müssen entweder den Kontrakt zu höheren Kosten
zurückkaufen oder ihrer Verpflichtung zur Lieferung
physischen Golds nachkommen. Wenn Hedging-Strategien
zu kurzfristig angelegt und sich das im Voraus verkaufte
Gold noch im Boden befindet und nicht geliefert werden kann,
müssen die Minen physisches Gold am Kassamarkt kaufen.
Dies würde die Aufwärtsbewegung der Preise dort verstärken.

Doch „Goldkäufe der Minen aus Hedging-Geschäften dürften
kaum großen Einfluß auf die Nachfrage haben“,
sagt Peter Ward von Lehman Brothers.

Andere Marktteilnehmer sehen das anders. „Das Hedging
erweist sich vor allem in Baissemärkten als sinnvoll“,
sagt Robert R. McEwen, Vorstandschef von Kanadas Goldcorp Inc.
Im Gespräch mit dem Handelsblatt. McEwen gilt als scharfer
Gegner des Gold-Hedgings. Er lehnte eine Mitgliedschaft
seines Unternehmens im World Gold Council – der Marketing-Organisation
der Goldbranche – ab. Die Begründung: Seine Konkurrenten
hielten den Goldpreis durch Preissicherungsgeschäfte
künstlich auf einem niedrigen Niveau. „Steigt Gold weiter,
könnten sich einige unsere Mitbewerber gezwungen sehen,
ihre offenen Terminverkäufe durch Kauf physischen Golds
einzudecken“, sagt McEwen.

Peter Lalor, Chairman von Australiens Sons of Gwalia,
will indes an der aggressiven Preissicherungsstrategie
des Unternehmens festhalten. „Es besteht kein Zweifel daran,
daß sich die Stimmung in der Goldbranche im Hinblick auf das
Hedging derzeit ändert“, hat auch Lalor erkannt.
Schlechte Erfahrungen mit dem Hedging machten vor allem hanas
Goldriese Ashanti Goldfields und Kanadas Cambior, die nach
Förderproblemen vor rund zwei Jahren wegen eines damals
kurzen Preisanstiegs in arge finanzielle Probleme geraten waren.

An den Märkten wird nicht nur über Preissicherung der
Goldproduzenten, sondern auch der Zentralbanken spekuliert,
die bekanntlich über hohe Goldreserven verfügen. Europas Notenbanken
haben über Hedgingstrategien Einnahmen auf diese Vorräte erzielt.
Gerüchte, wonach die Goldbestände mehrere Male auf Termin
verkauft worden sein sollen, bestätigen sich indes nicht.

In den USA ist der ehemalige Football-Profi Bill Murphy
ein engagierter Gold-Fan. Dem Ex-Händler von Rohstoff-Derivaten
wurde der Vorsitz des Gold Anti-Trust Action Committee (Gata)
übertragen. Diese Vereinigung bezichtigt das US-Finanzministerium,
einige Notenbanken, führende Finanzhäuser und andere Finanzorganisationen
in der Welt der Konspiration. Der Vorwurf der Gata:
Diese Institute hätten Konjunkturdaten manipuliert
und Gold – auch den den Einsatz von Derivaten – künstlich auf
einem ungerechtfertigt niedrigen Niveau gehalten.

-END_

An English translation by a German speaking Cafe member
would be most appreciated.

All the best,
Bill Murphy
Le Patron, LeMetropoleCafe.com
Chairman, Gold Anti-Trust Action gata.org